RUMMELSBURGER BUCHT
Die ‚Rummelsburger Bucht‘ in Berlin ist einer der letzten Freiräume der Stadt, ein Naherholungsgebiet für die umliegenden Kieze. Menschen, die auf Hausbooten leben und ein altes Frachtschiff, welches als Treffpunkt für Kreative und kulturelle Initiativen dient, ankern in der Bucht. Jetzt gibt es Pläne, ein riesiges Aquarium, ein Hotel und Luxuswohnungen zu bauen, die das Schicksal der Menschen, die in der Bucht leben und arbeiten ungewiss läßt.

RUMMELSBURGER BUCHT

Vor 2 Jahren baute Claudius sein Hausboot mit Freunden.
Der Fotograf nutzt das Boot als Studio und Arbeitsraum.

RUMMELSBURGER BUCHT

Die israelischen Investoren Benjamin Kahn und Nir Dror planen den Bau des Aquaparks, ein großes Aquarium.
Das Gebiet um die Bucht, in dem die meisten Schiffe vor Anker liegen, soll neu gestaltet werden.

RUMMELSBURGER BUCHT

Ronyor lebt in seinem Zelt in der Gegend um die Rummelsburger Bucht, ohne eine feste Adresse zu haben. Er vergleicht die Bucht mit ‚Bikini Bottom‘, der seltsamen Unterwasserwelt von ‚Sponge Bob‘, unter dem radioaktiven Bikini-Atoll.

RUMMELSBURGER BUCHT

Harry mit seinem Hund auf dem Kulturschiff Freibeuter, wo er seine Werkstatt betreibt.
Er entwirft Möbel aus alten Einkaufswagen.

RUMMELSBURGER BUCHT

‚Kulturschiff Freibeuter‘
Das alte Frachtschiff wird von verschiedenen Kulturinitiativen und Künstlern als Begegnungs- und Arbeitsraum genutzt. Seit Oktober 2018 ist das Schiff besetzt, um gegen die geplante Zerstörung zu protestieren.

RUMMELSBURGER BUCHT

Luan ist 24 und lebt auf seinem Boot. Er ist Teil der schwimmenden Gemeinschaft „Lummerland“, mehreren Booten, die im südlichen Teil der Bucht miteinander verbunden sind: Heimat der letzten Punks und Piraten.
„Lummerland ist wie eine große Wohngemeinschaft. Wenn ich verärgert bin, kann ich einfach mein Boot losbinden und lossegeln. Aber das passiert nicht sehr oft.“

RUMMELSBURGER BUCHT

Zoltan lebt mit seinen beiden Hunden und 8 Welpen auf seinem Hausboot „Villa Kunterbunt“, das an dem Uferbereich ankert, wo der Park des Aquaparks enden wird. Er ist der Initiator der Kälte-Nothilfe Berlin.

Interviews: Masha Slawinski

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